Die verschiedenen Schulgebäude
Schulgebäude an der Josefstraße
2/1903 |
Bauantrag der evangelischen Gemeinde |
10/1903 |
Fertigstellung des Gebäudes: 1 Klassenraum und 1 Lehrerwohnung (Zugang von der Kolpingstraße her) – Lehrer Friedrich König |
1908 |
Weiterhin: eigene Schule, aber zugehörig zum Gesamtschulverband Emsdetten |
1924 |
Die Zahl der evangelischen Schüler beträgt 44. |
1934 |
Einrichtung eines 2. Klassenraumes durch kleine Umbauten; Pensionierung von Lehrer König – Ersatzlehrer Wilhelm Paaschen (für 1 Jahr) |
1935 |
Instandsetzung der Wohnung für den neuen Lehrer (Albert Eickholz) u.a. neuer Anstrich, Verlegen elektrischer Leitungen. |
1938 |
Auflösung der evangelischen Volksschule – andere Nutzung des Gebäudes |
1942 |
„Für die Aufnahme in die Hitler-Jugend … bei der von der Hitler-Jugend eingerichteten Meldestelle in der ehemaligen evangel. Schule …“ (aus: EV 25.1.1942) |
1943 |
Einige Klassen der Wilhelmschule sind im Gebäude untergebracht, weil dort die Schülerzahl zu hoch und das Gebäude für die Surholtschule noch nicht fertig gestellt ist (s. Chronik der Wilhelmschule) (erst in 1944) |
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7. 11. 1945 |
Wiedereröffnung der evangelischen Schule in diesem Gebäude: |
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5/1946 bis 10/1946 |
Infolge der ständig wachsenden Kinderzahl durch die Ausweisung der Deutschen im Osten erweist sich das Schulgebäude als zu klein. Die Kinderzahl steigt auf 184. Oft müssen über 70 Kinder in einem Klassenraum untergebracht werden. Nach Aufnahme der Schulneulinge steigt die Kinderzahl auf 220 an. |
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12/1947 |
Nach dem Tod von Lehrer Goßlau im Dezember 1947 ergab sich die schwierige Lage, dass drei Lehrkräfte 245 Kinder in Vor- und Nachmittagsstunden unterrichteten. Eineinhalb Jahre dauerte dieser unmögliche Zustand an. |
6/1948 |
4 Lehrkräfte unterrichten 5 Klassen in 2 Räumen (Schichtunterricht). |
12/1948 |
Zusätzlich: Nutzung von 2 Räumen der Wilhelmschule an Nachmittagen |
1948/49 |
Zusätzlich: Nutzung eines Raumes in einer Baracke am Dorfgraben |
1950 |
Einrichtung eines 2. Klassenraumes, eines Lehrmittel- und eines Lehrerzimmers in der Baracke am Dorfgraben durch Umwandlung e. Lehrerwohnung |
12/1953 |
Nutzung eines Raumes in der neuen Martin-Luther-Kirche als 4. Klassenraum |
5/1955 |
Als weiteren Unterrichtsraum erhält die Schule den Konfirmandensaal in der Gustav-Adolf-Kirche |
2/1956 |
Die Baracke am Dorfgraben brennt ab, wieder: Nachmittagsunterricht |
1956/57 |
Als Ersatz für die abgebrannten Räume in der Baracke werden zwei Klassenzimmer im Ausstellungsraum des Feuerwehrhauses eingerichtet. |
1957/58 |
Die Buckhoffschule stellt einen Klassenraum zur Verfügung (dadurch: kein Schichtunterricht mehr). |
1957/58 |
Am 1. 10. 1957 beginnen die Arbeiten am An- und Umbau des Progymnasiums, am 13. 1. 1958 findet das Richtfest für die neue „Paul-Gerhardt-Schule, Evangelische Volksschule“ statt. |
1958/59 |
Die Buckhoffschule stellt einen zweiten Klassenraum zur Verfügung. |
4/1959 |
Auszug der evangelischen Volksschule, Umzug an die Wilhelmstraße |
1959 - 1965 |
Nutzung des Gebäudes ? (Türkisches Begegnungszentrum?) |
1965 |
Umbau: Einrichtung von 2 Wohnungen für Obdachlose |
11/1983 |
Abriss des Gebäudes (nach Zeitungsbericht wurde das Gebäude die letzten 18 Jahre als Obdachlosenunterkunft genutzt) |
